Wer beim Kauf von Elektrogeräten Wert auf Energiesparen legt, der orientiert sich an einem offiziellen Energie-Label für Haushaltsgeräte. Diese Label gelten für die gesamte EU und das Interesse an Energie und somit letztendlich Geldbeutel und Umwelt schonenden E-Geräten ist nicht nur in Deutschland, sondern europaweit gestiegen. Laut seriösen Umfragen von Meinungsforschungsinstituten achten rund 85 der Endverbraucher innerhalb der EU beim Kauf eines Elektrogeräts auf das Energie-Label. Immerhin lassen sich so bis zu 500 Euro an Energiekosten pro Jahr einsparen. Für Verwirrung sorgte allerdings bislang eine von Verbrauchern und Händlern häufig als zu kompliziert empfundene Gestaltung der Label. Damit soll bald Schluss sein, verspricht die EU-Kommission und kündigt eine vereinfachende Neuregelung an.

EU-Kennzeichnung für energiesparende E-Geräte soll vereinfacht werden

Eine verbindliche EU-Kennzeichnung für stromsparende Haushaltsgeräte gibt es zwar bereits seit rund 20 Jahren, wurde allerdings zwischenzeitlich immer komplizierter. Die EU-Kommission will daher eine vereinfachte einheitliche Regelung für alle Mitgliedsländer für die Zukunft verbindlich machen. So werden sich in Geschäften und Online-Shops für Hausgeräte in Deutschland und den Niederlanden die vereinfachten Label dann ebenso auf Kühlschränken, Waschmaschinen oder Elektroherden finden wie in Italien, Dänemark und Polen. Bis es soweit ist und die Label zum Energiesparen EU-weit eingeführt sind, werden noch knapp zwei Jahre ins Land gehen. Wie ein EU-Sprecher mitteilte, müssen sowohl das EU-Parlament als auch die einzelnen Mitgliedsländer der Initiative der EU-Kommission zustimmen.

Bald keine Klassifizierungs-Pluszeichen nach den Großbuchstaben mehr?

Seit den 1990er Jahren differenzierten sich die damals eingeführten Label für energiesparende Hausgeräte infolge technischer Weiterentwicklung. Die anfangs einfachen Kennzeichnungen wurden durch verschiedene Pluszeichen nach den Großbuchstaben komplizierter. In sich gestaffelte Kennzeichnungen nach den Buchstaben wie zum Beispiel A+++ für die höchste Stufe beim Energiesparen sorgten für Irritationen. Nach der geplanten Vereinfachung sollen nur noch Großbuchstaben von A für die am meisten bis G für die am wenigsten Energie sparenden Geräte auf den Labeln stehen. Die Pluszeichen sollen komplett entfallen. Um der technischen Weiterentwicklung gerecht zu werden, sollen die Kennzeichnungen nachjustiert und die Geräte in eine Produktdatenbank eingetragen werden. Wenn alles nach Plan läuft, könnten sich spätestens 2019 Verbraucher und Händler auf die neuen verschlankten Energie-Label der EU für Elektrogeräten einstellen.

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